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Felicitas Fehrer

Impfkampagne über Feiertage ins Stocken geraten


Die Impfkampagne gegen das Coronavirus ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) über die Feiertage ins Stocken geraten. „Die Aktion im Dom an Heiligabend war sensationell, die 500 Meter lange Schlange hat mich fast ein bisschen erschrocken. Das war ein besonderes Event“, sagte der Kölner KV-Vorsitzende Jürgen Zastrow dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. 

An den anschließenden Feiertagen sowie an den letzten Tagen des Jahres habe es in der Stadt jedoch ein Nachfragedefizit gegeben. „Das Angebot war mehr als ausreichend“, so Zastrow. „Viele hatten sicher Sorge vor Nebenwirkungen über die Feiertage.“ Er hoffe, dass das Impftempo nun wieder deutlich erhöht werden könne. „Sonst bekommen wir ein richtiges Problem“, fürchtet Zastrow.
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Christine Meyer
Schlange vor Testzentrum am Ebertplatz
Schlange vor Testzentrum am Ebertplatz   Bild: Gerhard Voogt
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Sebastian Hahn

Keine Zahlen aus Köln – Sinkende Inzidenz wohl fehlerhaft


Der Inzidenzwert in Köln ist am Mittwoch nach zwei Tagen mit verstärktem Anstieg wieder deutlich zurückgegangen.  Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag er am Mittwoch bei 289,4 und damit 41,9 Punkte unter dem Wert vom Dienstag (331,9). Am Montag lag die Inzidenz bei 300,9.

Da das RKI und auch das Landeszentrum Gesundheit allerdings keine neuen Infektionsfälle angeben, dürfte das starke Sinken des Werts unter anderem darauf zurückzuführen sein. Die Zahl der Neuinfektionen wird mit 0 seit dem Vortag angegeben.

Die Gründe für die offenbar nicht stattgefundene Meldung der Neuinfektionen sind noch unklar.

In Köln sind seit Beginn der Pandemie 795 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die Hospitalisierungsrate in Nordrhein-Westfalen stieg am Mittwoch knapp unter dem Wert von 4 bei 3,96 ( 0,04).
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Florian Holler

Hänneschen-Theater muss wegen Corona-Infektion bis auf weiteres schließen

Wegen einer Corona-Infektion im Team sagt das Hänneschen-Theater bis auf weiteres die Vorstellungen des Weihnachtsmärchens ab. 
Die für Mittwoch geplante öffentliche Generalprobe und die Premiere am Donnerstag finden nicht statt. Wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Zuerst müssen alle Hänneschen-Mitarbeitenden einen negativen PCR-Test vorweisen können. Erstattungen von Tickets können vorerst nur für Vorstellungen bis einschließlich 28.11.21 vorgenommen werden.
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Christine Meyer

Inzidenz  macht Sprung auf über 330 – Drei neue Todesfälle

Der Inzidenzwert in Köln liegt am Dienstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 331,3. Das ist ein Anstieg um 30,4 Punkte. Am Montag lag der Wert, der angibt, bei wievielen von 100.000 Einwohnern ein PCR-Test in den vergangenen sieben Tagen positiv ausfiel, bei 300,9, am Sonntag bei 278,9. 
Die Zahl der Neuinfektionen gibt das RKI mit 558 an. 

Die Hospitalisierungsrat ein Nordrhein-Westfalen liegt am Dienstag bei 3,92, das sind 0,66 Punkte mehr als am Vortag. Der Wert gibt an, wieviele Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in einem Bundesland im Krankenhaus liegen. Die höchste Hospitalisierungsrate hat derzeit Thüringen mit 17,59.

Es wurden drei neue Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Covid-19 gestorbenen Menschen liegt damit in Köln bei 795.
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Niels Altenmüller

Inzidenz in Köln erstmals über 300

Der Inzidenzwert in Köln ist von Sonntag auf Montag deutlich gestiegen. Am  Montagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 300,9 – tags zuvor lag die Inzidenz noch bei 278,9. Seit Beginn der Pandemie sind in der Stadt insgesamt 792 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben – dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vortag nicht verändert.

Insgesamt haben sich in Köln laut RKI 76.583 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, davon wurden allein 672 in den vergangenen 24 Stunden und 3260 in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. 

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Niels Altenmüller

Stadt schaltet Impf-Termine an der Lanxess-Arena frei

Seit 12 Uhr sind weitere Termine für Booster-Impfungen an der Kölner Lanxess-Arena verfügbar. Am kommenden Dienstag eröffnet dort eine Drive-in-Impfstelle. Zunächst sollen bis zu 1000 Impfungen pro Tag durchgeführt werden – in Kürze sollen dann bis zu 3500 Impfungen pro Tag möglich werden. Termine können online unter https://ga-koeln.impfsystem.de/visitor/ gebucht werden. Voraussetzung ist, dass mindestens sechs Monate seit vollständiger Impfung vergangen sind (Ausnahme: Johnson&Johnson). Außerdem wird die Impfstelle als reine Drive-in-Stelle benutzt – Interessierte müssen also per Auto anreisen. Zunächst werden Impftermine bis 21. Dezember vergeben. 

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Martin Dowideit

Großer Andrang bei Impftermin in Zollstock

Beim einzigen heutigen mobilen Impftermin der Stadt Köln in Zollstock hat sich trotz regenerischen Wetters am Morgen eine so lange Schlange gebildet, dass viele Kölnerinnen und Kölner wieder umgedreht sind. "Ich bin wieder gegangen, weil die Schlange sehr lang war", so der Fotograf Danny Frede zum "Kölner Stadt-Anzeiger". Alte Menschen seien auch umgedreht, weil sie nicht so lange stehen könnten.
Noch bis 15 Uhr ist das mobile Impfteam an der Irmgardisstraße 13, im Pfarrsaal der Gemeinde St. Pius, im Einsatz.

Bei den mobilen Terminen werden Erstimpfungen und Boosterimpfungen ohne Termin angeboten.

Die Stadt baut derzeit ihre Impfkapazität von 1000 auf 6000 Dosen pro Tag aus. Alle Informationen zu Impfterminen finden Sie hier.
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Niels Altenmüller

Terminvergabe für Booster-Impfungen ab 12 Uhr

Heute Mittag um 12 Uhr beginnt die Terminvergabe für Booster-Impfungen in der Kölner Lanxess-Arena. Über eine Online-Anmeldung können sich Interessierte einen Termin buchen. Zunächst sollen 1000 Impfungen, in Kürze aber bis zu 3500 Impfungen möglich sein. 

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Niels Altenmüller

Inzidenzwert steigt minimal – Ein weiterer Todesfall

Der Inzidenzwert in Köln ist von Samstag auf Sonntag minimal gestiegen. Am Sonntagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 278,9 – tags zuvor lag die Inzidenz noch bei 277,7.

Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Köln gestorben. Insgesamt liegt die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie nach Angaben des RKI bei 792.

Insgesamt haben sich in Köln 75.911 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – alleine 3022 davon in den vergangenen sieben Tagen. 

Die Meldungen der Corona-Fallzahlen fallen am Wochenende häufig deutlich niedriger aus, da es zu Meldeverzügen kommen kann. 

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Peter Seidel

Inzidenz erreicht in Köln neuen Höchststand

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Köln den zweiten Tag in Folge einen neuen Höchststand erreicht. Am Samstagmorgen meldet die Stadt einen Wert von 277,7 Fällen pro 100.000 Einwohner. Das sind 12,5 Fälle mehr als am Freitag.

Auch die Zahl der Todesfälle in der Pandemie ist erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden starben zwei Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung in Köln. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesfälle auf 791.

Die Zahl der neuen Infektionsfälle ist dagegen im Vergleich zum Freitag leicht gesunken. In der Stadt wurden 500 neue Coronainfektionen registriert. Am Freitag waren es 522. Insgesamt gibt es jetzt 75.394 bestätigte Infektionsfälle in Köln.
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Martin Böhmer

Inzidenz überschreitet Rekordwert deutlich

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln ist auf einem neuen Höchststand: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert am Freitagmorgen mit 265,2 in Köln an. Am Vortag lag die Inzidenz noch bei 252,1, es ist ein Anstieg um 13,1 Punkte. Der bisherige Rekordwert der Inzidenz lag bei 253,5 am 24. April 2021.

„Wir haben eine Latenz von mindestens vier Tagen. Hinzu kommt, dass die Inzidenz von heute immer die gemeldeten Fälle von gestern darstellt. Erste Hinweise darauf, wie der Karnevalsauftakt das Infektionsgeschehen in Köln verändert hat, werden wir frühestens eine Woche später haben. Seriös bewerten lässt sich der Effekt aber erst zwei Wochen nach dem 11.11.“, sagt Jürgen Zastrow, Vorsitzender der KV in Köln.

Die 7-Tage-Hospitalisierungsrate in Nordrhein-Westfalen ist am Freitagmorgen auf 4,08 gestiegen. Sie soll nach der Bund- und Länderkonferenz der ausschlaggebende Wert für die geltenden Regeln sein.

522 Personen haben sich mit dem Coronavirus neuinfiziert, die Zahl der Gesamtinfektionen steigt somit auf 74.894 in Köln. Es wurden keine neuen Todesfälle gemeldet, seit der Beginn der Pandemie starben 789 Menschen in Köln an den Folgen von Covid-19.
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Christine Meyer

Korrigierte Zahlen des LZG weisen 253er-Inzidenz bereits für Mittwoch aus


Der Sieben-Tage-Inzidenz für Köln lag laut der am Mittwochmorgen veröffentlichten Zahlen bei 240,8 – so wurde es auch an dieser Stelle vermeldet. Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) korrigiert diese Zahlen jedoch nachträglich, so dass am Donnerstag der Mittwochswert mit 253 angegeben wird. Das heißt, dass sich bereits am Mittwoch die Inzidenz dem Kölner Allzeit-Hoch von 253,5 stark angenähert hätte. Dieser Wert wird vom LZG für den 24. April 2021 angegeben.

Hintergrund der aktuell vermeldeten und korrigierten Zahlen sind die Nachmeldungen für den entsprechenden Tag. Eine große Diskrepanz entsteht insbesondere bei starker Überlastung der kommunalen Gesundheitsämter in Zeiten hoher Infektionszahlen. 

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Martin Böhmer

Stadt Köln plant wohl neue Impfzentren

Die Stadt Köln plant angesichts des Interesses an Booster-Impfungen offenbar neue Impfzentren. In erster Linie gehe es dabei um den Ausbau von dezentralen und mobilen Angeboten, wie die Stadt auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger" mitteilt. „Geprüft wird aber auch, ob und wo größere zentrale Lösungen sinnvoll sind", so Pressesprecher Alexander Vogel.

Weil das Gesundheitsamt aktuell bei den vielen Neuinfektionen nicht hinterherkomme, soll nun auch die Bundeswehr bei der Bearbeitung helfen. „Seitens der Stadt Köln ist bei uns im Landeskommando ein Antrag auf Amtshilfe eingegangen und befindet sich zur Entscheidung derzeit bei dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (Berlin)“, schreibt die Pressestelle der Bundeswehr auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Fast durchgängig habe die Bundeswehr der Stadt in der Corona-Pandemie geholfen, „sei es bei der Kontaktverfolgung, im Impfzentrum oder bei Testungen.“ Der aktuelle Antrag beziehe sich auf Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung. Auch stadtintern soll das Gesundheitsamt Unterstützung erhalten.
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Christine Meyer

Inzidenz in Köln nähert sich Höchstwert


Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln macht nach zwei Tagen des leichten Rückgangs wieder einen Sprung nach oben. Der Wert, der angibt, bei wievielen von 100.000 Einwohnern ein PCR-Test in den vergangenen sieben Tage positiv ausfiel, liegt am Donnertag laut Landezentrum Gesundheit (LZG) bei 252,1. Das ist ein Anstieg um 11,3 Punkte. Am Mittwoch betrug die Inzidenz 240,8, am Dienstag 243,7. 

Die bislang höchste Inzidenzzahl der Pandemie war am 24. April 2021 mit rund 254 erreicht worden.

Die Zahl der Neuinfektionen wird vom LZG mit 522 angegeben. Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Insgesamt starben 789 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.
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Paul Gross

2G-Regel auf Kölner Weihnachtsmärkten gilt ab sofort

Nur, wer geimpft oder genesen ist, kann in diesem Jahr die Kölner Weihnachtsmärkte besuchen. Die Stadt Köln hat eine Allgemeinverfügung erlassen, mit welcher der Zugang entsprechend beschränkt wird. Das Land erteilte die Zustimmung für eine sofortige Beschränkung. Das teilte ein Sprecher der Stadt am Mittwochnachmittag mit. 

Ausgenommen von der Zutrittsbeschränkung sind Kinder im Alter bis einschließlich fünf Jahren. Auch Schulkinder bis zwölf Jahren und drei Monaten, die durch die regelmäßigen Tests als Corona-negativ gelten, sind ausgenommen. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, ist ebenfalls ausgenommen und muss einen PCR-Test, der höchstens zwei Tage zurückliegt, oder einen negativen Antigen-Test, der höchstens sechs Stunden zurückliegt, vorweisen.

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Christine Meyer

Inzidenz sinkt leicht – Ein weiterer Todesfall


Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln ist am Mittwoch den zweiten Tag in Folge leicht gesunken. Der Wert, der angibt, bei wievielen von 100.000 Einwohnern ein PCR-Test in den vergangenen sieben Tage positiv ausfiel, liegt jetzt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 240,8. Das ist ein Rückgang um 2,9 Punkte. Am Dienstag betrug die Inzidenz 243,7, am Montag 245,7.
Die bislang höchste Inzidenzzahl der Pandemie war am 24. April 2021 mit rund 254 erreicht worden.

Die Zahl der Neuinfektionen wird vom RKI mit 355 angegeben. Es wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt starben 789 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.
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Paul Gross

Andrang auf PCR-Tests ließ an der Uniklinik ab mittags nach

Der Andrang vor dem Infektionsschutzzentrum der Universitätsklinik Köln hat sich am Dienstagmittag wieder etwas gelegt. Nachdem sich am Morgen eine lange Schlange an Menschen gebildet hatte, die einen PCR-Test durchführen lassen wollten, harrten vor dem Eingang an der Joseph-Stelzmann-Straße gegen 12 Uhr noch rund 50 Menschen aus. 

Auch kurz zuvor hatten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zwar noch einige Menschen weggeschickt, wie mehrere Wartende auf Nachfrage übereinstimmend bestätigten. Der Zustrom habe zu diesem Zeitpunkt aber bereits deutlich nachgelassen. „Ich bin hier, weil ich eine rote Meldung über die Corona-Warn-App erhalten habe – so, wie vermutlich die meisten anderen hier auch“, sagte ein junger Mann am hinteren Ende der Warteschlange. Mit der möglichen Teilnahme an einer der Feierlichkeiten zum Sessionsauftakt am 11.11. habe sein Testwunsch allerdings nicht zu tun. 

„Ich habe die Warnung der App am 12. November erhalten, nachdem ich abends zuvor beim Training im Sportverein gewesen bin“, schildert er. Bereits eine halbe Stunde stehe er vor dem Eingang zum Testzentrum. Er werde weiter warten und den PCR-Test „um sicher zu gehen“ in jedem Fall noch machen lassen.

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Christine Meyer

Viele Kölner stehen für Bürgertests an


Um die vierte Corona-Welle einzudämmen, können sich die Menschen in Deutschland seit Samstag vielerorts wieder kostenlos auf das Virus testen lassen. In einer Verordnung des NRW-Gesundheitsministeriums heißt es, dass sich jeder Bürger „mindestens einmal pro Woche“ kostenlos in einem Testzentrum auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus untersuchen lassen kann. Das Angebot gilt unabhängig davon, ob man geimpft oder genesen ist. In den vergangenen Wochen mussten Menschen für solche Tests bezahlen. Auch in Köln bilden sich vor den Testzentren teilweise wieder längere Warteschlangen.
Am Eigelstein/Ecke Ebertplatz gibt es kostenlose Bürgertests.
Am Eigelstein/Ecke Ebertplatz gibt es kostenlose Bürgertests.   Bild: Alexander Schwaiger
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Christine Meyer

Angebote des Kölner Gesundheitsamts gefragt


Auch vor dem Kölner Gesundheitsamt am Neumarkt in der Innenstadt warten viele Menschen. Bürgerinnen und Bürger wollen sich hier auf Corona testen lassen oder sich impfen lassen. 
Das Gesundheitsamt am Neumarkt
Das Gesundheitsamt am Neumarkt   Bild: Alexander Roll
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Nina Klempt

Corona-Hotlines des Gesundheitsamt wieder erreichbar

Die Corona-Hotlines sind nach einem Stromausfall im Kölner Gesundheitsamt wieder erreichbar. Davon betroffen waren nach Angaben der Verwaltung die Quarantäne-Hotline, die Reiserückkehrer-Hotline, die Impf-Hotline, die Hotline zu Corona-Fragen, die Schnelltest-Hotline und das Notfalltelefon.
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Martin Böhmer

Lange Schlange an der Uniklinik Köln - keine weiteren Testtermine beim Gesundheitsamt

Lange Schlange vor dem Infektionsschutzzentrum an der Uniklinik
Lange Schlange vor dem Infektionsschutzzentrum an der Uniklinik   Bild: KStA
Am Infektionsschutzzentrum der Uniklinik Köln hat sich am Morgen eine extrem lange Schlange an Menschen gebildet, die einen PCR-Text machen wollten. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes begannen um kurz nach 10 Uhr damit, Wartende wegzuschicken, berichtete eine Leserin des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

„Das wird heute nichts mehr, gehen Sie zu einem privaten Testzentrum“, sei ihr gesagt worden. In einer separaten Schlange hätten auch Mitarbeitende der Uniklinik auf Tests gewartet und beschwerten sich wegen der langen Warteschlange. Am Vortag sei im Vergleich nicht viel los gewesen, so ein Sicherheitsbediensteter.

Die Infektionslage entwickele sich weiter dynamisch nach oben, so ein Sprecher der Uni-Klinik. Es sei eine größere Nachfrage da - auch von Mitarbeitenden und diese würden prioritär getestet beziehungsweise auch geimpft. Der Warnstreik erschwere es, das Personal aufzustocken, aber daran werde gearbeitet. Auch die stadtweite Testlogisitk von privaten Anbietern und der Stadt könne genutzt werden.

Am Vormittag war eine Terminvereinbarung für einen Schnell- oder PCR-Test beim Gesundheitsamt nicht mehr möglich.
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Nina Klempt

Corona-Hotlines wegen Stromausfall nicht erreichbar

Wegen eines Stromausfalls im Gesundheitsamts sind die Corona-Hotlines aktuell nicht erreichbar. Das teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit. Betroffen sind nach Angaben der Verwaltung die Quarantäne-Hotline, die Reiserückkehrer-Hotline, die Impf-Hotline, die Hotline zu Corona-Fragen, die Schnelltest-Hotline und das Notfalltelefon. Die Stadt bat darum, bei Notfällen zuerst den Hausarzt oder den Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung anzurufen, im Ernstfall die Notrufnummer 112.
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Martina Kind

Inzidenz in Köln geht leicht zurück – Anzahl der Todesfälle gestiegen


Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln ist am Dienstag leicht zurückgegangen. Der Wert, der angibt, bei wie vielen von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein PCR-Test in den vergangenen sieben Tage positiv ausfiel, liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) jetzt bei 243,7. Am Vortag gab das RKI ihn mit 245,7 (-2 Punkte) an. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Inzidenz dagegen um mehr als 50 Punkte gestiegen (09.11.: 192)

198 neue Covid-Fälle hat das RKI binnen 24 Stunden für Köln registriert. Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv Getesteten nunmehr bei 73.495. An oder in Zusammenhang mit dem Virus sind drei weitere Menschen in Köln gestorben. Damit liegt die Gesamtzahl der Todesfälle bei 788. 

Angesichts stark steigender Zahlen ist das Gesundheitsamt Köln bei der Kontaktverfolgung derzeit im Hintertreffen. Nach Angaben der Stadt soll dies aber keinen Einfluss auf die Meldung der Inzidenzwerte haben. 
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Florian Holler

Über 50.000 Booster-Impfungen in Köln verabreicht

In Köln sind bisher 52.165 Booster-Impfungen verabreicht worden. Das sagte Stadtsprecher Alexander Vogel dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. 

Mit einem Anteil der mit Auffrischungs-Impfungen geschützten Menschen von 4,8 Prozent liegt Köln ziemlich genau im Bundesschnitt – deutschlandweit wurden bisher 3,9 Millionen Menschen „geboostert“. Etwa 73 Prozent der Kölnerinnen und Kölner seien schon voll geimpft, 74,2 Prozent mindestens einmal, sagte Stadtdirektorin Andrea Blome am Montag im Hauptausschuss. (hol)

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Nina Klempt

Kontrollen der 2G-Regeln auf Weihnachtsmärkten

Auf den Weihnachtsmärkten in Köln soll das Ordnungsamt gemeinsam mit den Betreibern die Einhaltung der 2G-Regeln mit Stichproben kontrollieren. Das hat der Krisenstab am Montag beschlossen. Das Personal solle demnach – offenbar ähnlich wie in Bus und Bahn – über die Plätze gehen und sich Impf- oder Genesenennachweise der Besucher zeigen lassen, berichtet der WDR. Hintergrund ist, dass sich einige Weihnachtsmärkte nicht abzäunen lassen, etwa weil Aus- und Eingänge zu Parkhäusern auf die Plätze führen. Schleusen wie im Kwartier Latäng und in der Altstadt am 11.11. und damit eine lückenlose Kontrolle sind damit nicht überall möglich. Die ersten Märkte öffnen schon in einigen Tagen – jeweils unter 2G-Bedingungen. (hol)
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Martin Böhmer

Aktuelle Termine für Impfungen in den Kölner Veedeln

Der Corona-Krisenstab der Stadt Köln hat am vergangenen Freitag beschlossen, dass die Corona-Schutzimpfungen in den Veedeln wieder verstärkt angeboten werden sollen. Hier sind alle aktuellen Termine im Überblick. Alle Informationen finden Sie auf der Seite der Stadt Köln.
● 15. November: Bürgerzentrum Chorweiler (Pariser Platz 1), 9-15 Uhr

● 16. & 17. November: Bürgeramt Porz (Friedrich-Ebert-Ufer 64-70), jeweils 9-15 Uhr

● 18. November: Schulimpfung Brück (Petersenstraße 7), 9-14 Uhr

● 18. & 19. November: Bürgeramt Ehrenfeld (Venloer Straße 419-421), jeweils 9-15 Uhr

● 22. & 23. November: Bürgeramt Kalk (Kalker Haupstraße 247-273), jeweils 9-15 Uhr
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Martin Böhmer

Steigende Coronazahlen überfordern Kölner Gesundheitsamt

Die rasant steigenden Coronazahlen überfordern offenbar seit einigen Tagen das städtische Gesundheitsamt. Lesen Sie hier den gesamten Artikel
Kölner Stadt-Anzeiger
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Christine Meyer

Inzidenzwert in Köln macht riesigen Sprung


Die Sieben-Tages-Inzidenz in Köln hat am Montag einen Sprung nach oben gemacht. Der Wert, der angibt, bei wievielen von 100.000 Einwohnern ein PCR-Test in den vergangenen sieben Tage positiv ausfiel, liegt jetzt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 245,7. Das ist ein Anstieg um 25,5 Punkte. Am Sonntag betrug die Inzidenz 220,2, am Samstag 213,9.
Die bislang höchste Inzidenzzahl der Pandemie war am 25. April 2021 mit rund 255 erreicht worden.

Die Zahl der Neuinfektionen wird vom RKI mit 522 angegeben. Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Insgesamt starben 785 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.
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Kristin Eckel

Lange Schlange vor Impfmobil 


Heute finden in Köln erstmals wieder mobile Schwerpunktimpfungen statt. Auf dem Severinskirchplatz und bei der Alten Feuerwache nahe dem Ebertplatz können sich Kölnerinnen und Kölner bis 16 Uhr und ohne Anmeldung impfen lassen. Laut der Feuerwehr Köln ist der Andrang so groß, dass bereits Impfstoff nachgeliefert werden msuste.

Bis zum 23. November werden weiter Schwerpunktimpfungen an verschiedenen Standorten in der Stadt angeboten.

Auf Twitter zeigte WDR-Moderator Martin von Mauschwitz, wie rege das Angebot wahrgenommen wurde.
Lesen Sie hier den vollständigen Artikel
Kölner Stadt-Anzeiger
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Marcus Breuer

Inzidenzwert zieht deutlich an – Weitere Todesfälle gemeldet


Die steigende Tendenz beim Kölner Inzidenzwert setzt sich fort. Am Sonntagmorgen lag der Wert, der angibt, wie viele von 100.000 Kölnerinnen und Kölnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 220,2. Am Vortag lag er bei 213,9.

Die Zahl der Infizierten liegt um 491 höher als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich 72.775 Menschen mit dem Virus in Köln infiziert. 

Zwei weitere Todesfälle wurde gemeldet. Seit Beginn der Pandemie starben in Köln 785 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. 

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Benjamin Quiring

Inzidenzwert leicht gestiegen


Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt der Inzidenzwert in Köln am Samstag bei 213,9. Damit ist der Wert, der angibt wie viele Menschen von 100.000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Am Freitag hatte der Wert bei 213,3 gelegen. 

Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg um 451 auf 72.284. Zudem wurden drei Todesfälle registriert. Insgesamt sind seit Pandemiebeginn 783 Menschen in Köln aufgrund von Corona gestorben.
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Martin Böhmer

Kölner Haie erwarten Verschärfung der Corona-Regeln

Die Kölner Haie erwarten eine Verschärfung der Corona-Regeln. Wie der Eishockey-Verein am Freitag mitteilte, warte man die Entwicklung ab. Die Stadt Köln und der Corona-Krisenstab hatten einen Vorstoß gemacht, dass die Weihnachtsmärkte unter 2G-Bedingungen stattfinden sollen. Das Land NRW muss diesem Vorschlag allerdings noch zustimmen. Auch die KEC-Heimspiele könnten dann in dieser Regelung inbegriffen sein.
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Martin Böhmer

Aktuelle Corona-Lage in Köln aus dem Krisenstab

Die Stadt Köln und der Corona-Krisenstab haben die aktuelle Virus-Lage und Maßnahmen vorgestellt. Neben dem Beschluss, dass die Weihnachtsmärkte unter 2G-Bedingungen stattfinden sollen, sollen auch die Impfmöglichkeiten ausgebaut werden. Damit sich möglichst viele Kölnerinnen und Kölner kurzfristig impfen lassen können, werden „kurzfristig sowohl die mobilen als auch die stationären Impfkapazitäten vergrößert“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Die Impfung im Gesundheitsamt soll künftig mit einem Termin erfolgen - weitere Informationen von der Stadt gibt es hier. Die mobilen Impf-Angebote in den Kölner Veedeln sollen auch im Winter fortgeführt werden. Alle Termine für Impfungen in den Veedeln finden Sie hier.

894 Infektionsfälle an Schulen

An den Kölner Schulen sind aktuell 894 Infektionen bei Schülerinnen und Schülern registriert worden. Davon waren 556 im infektiösen Zeitraum auch in der Schule, teilt die Stadt mit. Zusätzlich wurden bei 116 Schul-Mitarbeitenden Infektionen registriert. 161 Kita-Kinder sowie 79 Kita-Mitarbeitende sind mit dem Virus infiziert worden. 1354 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.
Kölner Stadt-Anzeiger
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Florian Holler

Absage hätte „negative Auswirkungen auf Impfkampagne gehabt“ - Reker und Blome äußern sich zum 11.11.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Stadtdirektorin Andrea Blome haben ihre Entscheidung, die Feiern zum 11.11. stattfinden zu lassen, verteidigt. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, so Reker in einer Pressemittelung der Stadt. „Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, die Rahmenbedingungen für den 11.11. so zu setzen, wie wir es getan haben, weil wir eben in einer ganz anderen Situation sind, als vor einem Jahr. Heute haben wir einen Impfstoff und viele haben sich bereits impfen lassen oder sind genesen.“

Eine Absage hätte "negative Auswirkungen auf die Akzeptanz der Impfkampagne gehabt", so Reker weiter. „Den Menschen wurde immer versprochen, dass wenn sie geimpft sind, bekommen sie Schritt für Schritt ihr normales Leben zurück. Als Stadt ist es unsere Aufgabe die Rahmenbedingungen zu setzen. Letztlich muss dann jeder und jede für sich entscheiden ob er oder sie feiern gehen möchte oder nicht.“


Die Stadtdirektoren Andrea Blome findet, die Konzepte für den 11.11. seien „weitgehend aufgegangen“. Trotzdem solle im Rahmen einer Sondersitzung des Krisenstabes mit der Polizei und weiteren Akteuren analysiert werden „was weniger gut und was besonders gut funktioniert hat, damit wir für den Straßenkarneval in einigen Monaten nachsteuern können.“

Kölner Stadt-Anzeiger
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Martina Kind

440 neue Corona-Fälle in Köln – drei Menschen gestorben 


440 neue Covid-19-Fälle gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag für Köln an. Damit liegt die Inzidenz, also der Wert, der angibt, wie viele von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bei 213,3. Insgesamt registriert das RKI 71.833 positiv Getestete in Köln seit Beginn der Pandemie. 

Binnen 24 Stunden sind drei weitere Menschen an oder in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 780. 
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Christine Meyer

Inzidenz klettert weiter in die Höhe


Der Inzidenzwert in Köln kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Der Wert, der angibt, bei wievielen von 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tage ein PCR-Test positiv ausfiel, liegt am Donnerstag laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) bei 212,5. Seit dem Vortag ist das eine Steigerung um 7,5 Punkte. Am Mittwoch war mit 205 die 200er-Marke durchbrochen worden.  

Die Zahl der Neuinfektionen wird vom LZG mit 363 angegeben. Es wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Insgesamt starben 777 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.
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Martin Böhmer

Kölner SPD verschiebt Parteitag wegen Infektionsgeschehen

Die Kölner SPD verschiebt ihren Parteitag, der am Samstag stattfinden sollte, wegen der angespannten Pandemie-Lage. Das erfuhr der „Kölner Stadt-Anzeiger“ aus SPD-Kreisen. Unter anderem SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte sich für eine Absage stark gemacht.
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Martin Böhmer

Kölner Prinz vor Sessionsauftakt positiv getestet

Der designierte Prinz im Kölner Karneval ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Festkommittee Kölner Karneval am Mittwochabend kurz vor der Sessionseröffnung am 11.11. mit.

Sven Oleff ist laut Festkomitee doppelt geimpft und hat keine Symptome, doch vorsorglich wurden alle Veranstaltungen mit dem Dreigestirn abgesagt. Wie das FK mitteilt, fiel die Infektion bei einem routinemäßigen Test auf, er fühle sich den Umständen entsprechend gut. Bauer Gereon Glasemacher und Jungfrau Björn Braun wurden per PCR-Test negativ getestet, heißt es in der Mitteilung. Weil sich Dreigestirn, Komitee und weitere Verantwortliche mehrfach getroffen haben, wurden vorsichtshalber Veranstaltungen für den 11.11. und die nächsten Tage abgesagt.
Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht
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Redaktion Köln

Kölner Schnelltestzentren fühlen sich für den 11.11. gewappnet

Die Schnelltestzentren in Köln fühlen sich für den 11.11. grundsätzlich gewappnet. Weil am Donnertag die 2G-Regel gilt, ist für Ungeimpfte der Zugang zu Karnevalsveranstaltungen auch mit einem Schnell- oder PCR-Test nicht möglich. Deswegen rechnen die meisten Schnelltestzentren nicht mit einem Ansturm.

„Wir sind natürlich vorbereitet. Aber wir gehen nicht davon aus, dass viel mehr Menschen vorbeikommen werden als an einem normalen Donnerstag. Auch wenn wir natürlich hoffen, dass die Leute auf Nummer sich gehen und sich trotz Impfung testen lassen“ sagt Roman Berk vom Testzentrum Dom auf der Komödienstraße. Einige Kneipen wie das Haus Unkelbach oder der Joode Lade fordern von ihren Gästen allerdings einen 2G+ Nachweis. Neben einem Impf- oder Genesungsnachweis muss dort auch einen aktueller, negativer Coronatest mitgebracht werden, um Feiern zu können.

Testzentrum in der Lintgasse bleibt geschlossen

Trotz dieser Regelung gibt es bisher aber keinen größeren Andrang auf die Teststellen. In der Nicolai Apotheke in Sülz braucht man eine Anmeldung, um sich testen zu lassen. Für den 11.11. sind aber kaum Anmeldungen eingegangen. Bisher seien nur Testungen für Kinder reserviert, heißt es.

Doch nicht alle Testzentren blicken entspannt auf den 11.11. Das Schnelltestzentrum Lintgasse am Heumarkt bleibt am 11.11. geschlossen. Die Furcht vor zu vielen alkoholisierten Menschen, die die Hygienemaßnahmen nicht einhalten würden sei zu groß. „Wir können die Situation nicht abschätzen und bleiben deswegen lieber geschlossen“ erklärt Mitarbeiterin Sofie Rempel. (fho)

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Redaktion Köln

Corona-Tests sind nur noch 24 Stunden gültig – Auswirkungen in Köln

Als getestet gilt man in Nordrhein-Westfalen ab sofort nur noch, wenn der Corona-Schnelltest oder PCR-Test höchstens 24 Stunden alt ist. Zuvor lag die Grenze bei 48 Stunden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung hervor, die seit Mittwoch gilt.

Einen entsprechend frischen Test muss man als Nicht-Geimpfte oder Nicht-Genesener überall dort vorweisen, wo die 3G-Regel gilt – also zum Beispiel in Restaurants oder beim Friseur.

Die neue Regelung hat auch Auswirkungen auf die 2G-Regelung der Stadt Köln für den Sessionsauftakt. Auch hier dürfen Tests maximal 24 Stunden sein. (red)
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Christine Meyer

Inzidenz in Köln durchbricht 200er Marke – Ein neuer Todesfall


Zum ersten Mal seit Ende des vergangenen Aprils hat die Inzidenz in Köln wieder die Marke von 200 überschritten. Am Mittwoch meldete die Stadt unter Berufung auf das Robert-Koch-Institut (RKI)  einen Wert von 205, die Tendenz ist weiterhin steigend. Die bislang höchste Inzidenzzahl der Pandemie wurde am 25. April mit rund 255 erreicht. Köln verzeichnet laut RKI die vierthöchste Inzidenz in NRW. Nur Leverkusen (234,9) sowie die Landkreise Gütersloh (235,7) und Minden-Lübbecke (252,4) haben höhere Werte.

Auch die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist mit 341 Meldungen stark gestiegen. Die Corona-Fälle in Kölner Schulen und Kitas schnellen ebenfalls rapide nach oben. Die Stadt registrierte insgesamt 939 aktuelle Infektionsfälle unter den rund 150000 Schülern, das sind fast fünf Mal so viele wie vor drei Wochen. Unter den etwa 42000 Kita-Kindern tragen momentan 146 das Virus in sich, etwa 3,5 Mal mehr als Ende Oktober.

Die Situation in den Krankenhäusern bleibt angespannt, aber beherrschbar. 135 Menschen müssen in Zusammenhang mit Covid-19 stationär behandelt werden, davon 48 (Vortag: 53) in Intensivbetten.
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Lukas Eisenhut

Kölner Clubs behalten 2G auch über den 11.11. hinaus bei

Die Clubs aus Köln-Ehrenfeld haben sich dazu entschlossen, die für den 11.11. geltende 2G-Regelung auch über den Sessionsauftakt hinaus beizubehalten. In einem vom Club Bahnhof Ehrenfeld veröffentlichten Statement auf Facebook heißt es wörtlich:

Liebe Gäste, Freunde und Artists! Wieder einmal sehen wir Ehrenfelder Clubs, CBE, Yuca, Helios37, Live Music Hall, Bumann & Sohn und Artheater uns mit einer kurzfristigen und unserer Meinung nach auch „kurzsichtigen“ Entscheidung der Stadt Köln als Reaktion auf die Entwicklung der Coronazahlen konfrontiert. Zum 11.11. werden die Veranstaltungsregelungen auf 2G (Eintritt nur für Geimpfte und Genesene) verschärft. Die momentane Entwicklung der Infektionszahlen, schweren Verläufe als auch der Krankenhausbelegungen - vor allem und in hohem Maße bei Ungeimpften - machen jedoch deutlich, dass diese Entwicklung sich nicht auf den Karneval reduzieren wird. Um ein ständiges Wechseln, Hin-und-Her der Beschränkungen und Auflagen bis hin zu erneuten Quasi-Schließungen von Clubs und Veranstaltungen, wie in anderen Bundesländern, sowie uneinschätzbare Gefährdungen zu vermeiden, werden wir deshalb vorerst die 2G-Regelung auch über den 11.11. hinaus beibehalten. Dies gepaart mit unserer Empfehlung zum Test, bzw. Selbsttest auch der 2G’s. Zudem werden wir uns gemeinsam für den Ausbau von Testmöglichkeiten in unserem Umfeld einsetzen, damit wir unter möglichst sicheren Bedingungen weiter unsere Clubkultur, unsere Mitarbeiter*innen und das gemeinsame Feiern von Musik und Livemusik erhalten können.
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Martin Böhmer

Inzidenz nähert sich 200er-Marke – Zwei weitere Todesfälle

Die Inzidenz in Köln steuert auf die 200er-Marke zu: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der Wert am Dienstag bei 192,0. Am Montag gab das RKI die Sieben-Tages-Inzidenz mit 185,6 an, am Dienstag vor einer Woche noch bei 150,8.

In Köln wurden außerdem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Seit Beginn der Pandemie sind somit 776 Menschen an dem Coronavirus gestorben, 70.689 Infektionen wurden nachweislich festgestellt.
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Florian Holler

Stadt bestätigt: Köln verschärft Regeln für den 11.11. 

Der Sessionsauftakt am 11.11. wird unter verschärften Corona-Regelungen stattfinden. Das bestätigte die Stadt Köln in einer Pressemitteilung. In einer Sondersitzung habe der Krisenstab beschlossen, dass für den 11.11. und am folgenden Wochenende in Köln die 2G-Regel gelten soll. Dies betreffe die Altstadt, das Zülpicher Viertel sowie alle Karnevalsveranstaltungen und Karnevalsfeiern in Kneipen und Gastronomie und die Veranstaltungen der Oberbürgermeisterin im Historischen Rathaus.

 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker äußerte sich wie folgt: „Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Viele Jecken fiebern dem 11.11. entgegen. Dafür habe ich natürlich großes Verständnis. Ebenso habe ich für die Gastronomen Verständnis, die auf Nummer sicher gehen wollen, und den 11.11. ein weiteres Mal ausfallen lassen. Es werden zahlreiche Maßnahmen seitens der Stadt, der Veranstalter und der Gastronomie ergriffen, um ein möglichst sicheres Feiern zu ermöglichen. Uns allen ist aber klar, dass es keine absolute Sicherheit geben kann.“

 

Reker appellierte außerdem an alle Ungeimpften, sich doch noch Impfen zu lassen: „Zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz aller und um uns endlich wieder ein normales Leben zu ermöglichen.“

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Florian Holler

Gesundheitsministerium genehmigt  2G-Regel in Köln zum 11.11.

Die nordrhein-westfälischen Kommunen dürfen öffentliche Feiern zum Karnevalsauftakt am 11. November auf Geimpfte und Genesene (2G) beschränken. „Kommunen können in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium 2G-Regeln anordnen, wenn es als angemessen erachtet wird“, stellte eine Sprecherin des Landesgesundheitsministeriums am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf klar. 

Daher werde eine entsprechend beantragte Allgemeinverfügung der Stadt Köln genehmigt. „Das Gesundheitsministerium unterstützt die Stadt Köln in dem Bemühen, die traditionelle Eröffnung des Karnevals zu ermöglichen, aber auf das deutlich gestiegene Infektionsrisiko und die Situation in den Krankenhäusern durch erhöhte Schutzmaßnahmen zu reagieren“, hieß es zur Begründung. Aus anderen Städten lägen derzeit keine weiteren Anträge vor.
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Nina Klempt

Stadt Köln plant 2G-Regel für den 11.11.

Wegen der steigenden Corona-Inzidenzen soll der Sessionsauftakt im Karneval am 11. November unter besonderen Sicherheitsauflagen starten. Die Stadt Köln will verfügen, dass für Veranstaltungen und im öffentlichen Raum an diesem Tag die 2G-Regel gilt. Betroffen sind Absperrzonen in der Altstadt und im Zülpicher Viertel sowie allgemeine Veranstaltungen und Events in Kneipen. Feiern können daher nur Personen, die gegen das Coronavirus geimpft oder von der Erkrankung genesen sind. Eine entsprechende Anfrage beim Land NRW sei gestellt worden, sagte eine Stadtsprecherin dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Man rechne noch heute mit einer Antwort. (ris)
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Nina Klempt

Lange Schlange vor Kölner Gesundheitsamt

Lange Schlangen gibt es am Morgen vor dem Kölner Gesundheitsamt am Neumarkt. Zahlreiche Menschen mit und ohne Termin sind an PCR-Tests interessiert. Die Wartezeit ohne Termin beträgt aktuell rund eine Stunde. 
Lange Schlange vor dem Kölner Gesundheitsamt
Lange Schlange vor dem Kölner Gesundheitsamt   Bild: Martin Dowideit
Dabei hatte die Stadt bereits am Sonntag auf den hohen Anlauf reagiert und verkündet, dass ab sofort eine Terminvereinbarung notwendig ist. Neben dem Gesundheitsamt gibt es auch an der Kölner Uniklinik und bei Hausärzten PCR-Testmöglichkeiten.
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Nina Klempt

Sondersitzung des Kölner Krisenstabs zum 11.11.

Der Krisenstab der Stadt Köln kommt am heutigen Montag zu einer Sondersitzung zusammen. Grund dafür sei die Sorge vor steigenden Inzidenzwerten und einer steigenden Intensivbettenbelegung in den Krankenhäusern, so eine Sprecherin der Stadt. In der Sitzung werde daher vor allem mit Blick auf den 11.11. überlegt, ob eine Anpassung der Corona-Schutzmaßnahmen notwendig ist.
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Niels Altenmüller

Inzidenzwert steigt erneut deutlich 

Zu Beginn der neuen Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln erneut deutlich gestiegen. Am Montagmorgen lag der Wert, der angibt, wie viele von 100.000 Kölnerinnen und Kölner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 185,6. Am Vortag hatte das RKI den Wert noch mit 174,4 angegeben.

Innerhalb eines Tages wurden 238 Neuinfizierte gemeldet, insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Köln 70.534 Personen in Köln infiziert. Nach RKI-Angaben sind in Köln zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Toten steigt somit auf 774. 

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