Der Inzidenzwert in Köln ist von Sonntag auf Montag deutlich gestiegen. Am Montagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 300,9 – tags zuvor lag die Inzidenz noch bei 278,9. Seit Beginn der Pandemie sind in der Stadt insgesamt 792 Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben – dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vortag nicht verändert.
Insgesamt haben sich in Köln laut RKI 76.583 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, davon wurden allein 672 in den vergangenen 24 Stunden und 3260 in den vergangenen sieben Tagen gemeldet.
Seit 12 Uhr sind weitere Termine für Booster-Impfungen an der Kölner Lanxess-Arena verfügbar. Am kommenden Dienstag eröffnet dort eine Drive-in-Impfstelle. Zunächst sollen bis zu 1000 Impfungen pro Tag durchgeführt werden – in Kürze sollen dann bis zu 3500 Impfungen pro Tag möglich werden. Termine können online unter https://ga-koeln.impfsystem.de/visitor/ gebucht werden. Voraussetzung ist, dass mindestens sechs Monate seit vollständiger Impfung vergangen sind (Ausnahme: Johnson&Johnson). Außerdem wird die Impfstelle als reine Drive-in-Stelle benutzt – Interessierte müssen also per Auto anreisen. Zunächst werden Impftermine bis 21. Dezember vergeben.
Heute Mittag um 12 Uhr beginnt die Terminvergabe für Booster-Impfungen in der Kölner Lanxess-Arena. Über eine Online-Anmeldung können sich Interessierte einen Termin buchen. Zunächst sollen 1000 Impfungen, in Kürze aber bis zu 3500 Impfungen möglich sein.
Der Inzidenzwert in Köln ist von Samstag auf Sonntag minimal gestiegen. Am Sonntagmorgen meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 278,9 – tags zuvor lag die Inzidenz noch bei 277,7.
Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Köln gestorben. Insgesamt liegt die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie nach Angaben des RKI bei 792.
Insgesamt haben sich in Köln 75.911 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – alleine 3022 davon in den vergangenen sieben Tagen.
Die Meldungen der Corona-Fallzahlen fallen am Wochenende häufig deutlich niedriger aus, da es zu Meldeverzügen kommen kann.
Nur, wer geimpft oder genesen ist, kann in diesem Jahr die Kölner Weihnachtsmärkte besuchen. Die Stadt Köln hat eine Allgemeinverfügung erlassen, mit welcher der Zugang entsprechend beschränkt wird. Das Land erteilte die Zustimmung für eine sofortige Beschränkung. Das teilte ein Sprecher der Stadt am Mittwochnachmittag mit.
Ausgenommen
von der Zutrittsbeschränkung sind Kinder im Alter
bis einschließlich fünf Jahren. Auch Schulkinder bis zwölf Jahren und drei Monaten, die durch die regelmäßigen Tests als Corona-negativ gelten, sind ausgenommen. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, ist ebenfalls ausgenommen und muss einen PCR-Test, der höchstens zwei Tage zurückliegt, oder einen negativen Antigen-Test, der höchstens sechs Stunden zurückliegt, vorweisen.
Der Andrang vor dem Infektionsschutzzentrum der Universitätsklinik Köln hat sich am Dienstagmittag wieder etwas gelegt. Nachdem sich am Morgen eine lange Schlange an Menschen gebildet hatte, die einen PCR-Test durchführen lassen wollten, harrten vor dem Eingang an der Joseph-Stelzmann-Straße gegen 12 Uhr noch rund 50 Menschen aus.
Auch kurz zuvor hatten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zwar noch einige Menschen weggeschickt, wie mehrere Wartende auf Nachfrage übereinstimmend bestätigten. Der Zustrom habe zu diesem Zeitpunkt aber bereits deutlich nachgelassen. „Ich bin hier, weil ich eine rote Meldung über die Corona-Warn-App erhalten habe – so, wie vermutlich die meisten anderen hier auch“, sagte ein junger Mann am hinteren Ende der Warteschlange. Mit der möglichen Teilnahme an einer der Feierlichkeiten zum Sessionsauftakt am 11.11. habe sein Testwunsch allerdings nicht zu tun.
„Ich habe die Warnung der App am 12. November erhalten, nachdem ich abends zuvor beim Training im Sportverein gewesen bin“, schildert er. Bereits eine halbe Stunde stehe er vor dem Eingang zum Testzentrum. Er werde weiter warten und den PCR-Test „um sicher zu gehen“ in jedem Fall noch machen lassen.
In Köln sind bisher 52.165 Booster-Impfungen verabreicht worden. Das sagte Stadtsprecher Alexander Vogel dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Mit einem Anteil der mit Auffrischungs-Impfungen geschützten Menschen von 4,8 Prozent liegt Köln ziemlich genau im Bundesschnitt – deutschlandweit wurden bisher 3,9 Millionen Menschen „geboostert“. Etwa 73 Prozent der Kölnerinnen und Kölner seien schon voll geimpft, 74,2 Prozent mindestens einmal, sagte Stadtdirektorin Andrea Blome am Montag im Hauptausschuss. (hol)
Die steigende Tendenz beim Kölner Inzidenzwert setzt sich fort. Am Sonntagmorgen lag der Wert, der angibt, wie viele von 100.000 Kölnerinnen und Kölnern sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 220,2. Am Vortag lag er bei 213,9.
Die Zahl der Infizierten liegt um 491 höher als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie haben sich 72.775 Menschen mit dem Virus in Köln infiziert.
Zwei weitere Todesfälle wurde gemeldet. Seit Beginn der Pandemie starben in Köln 785 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.
Die Schnelltestzentren in Köln fühlen sich für den 11.11. grundsätzlich gewappnet. Weil am Donnertag die 2G-Regel gilt, ist für Ungeimpfte der Zugang zu Karnevalsveranstaltungen auch mit einem Schnell- oder PCR-Test nicht möglich. Deswegen rechnen die meisten Schnelltestzentren nicht mit einem Ansturm.
„Wir sind natürlich vorbereitet. Aber wir gehen nicht davon aus, dass viel mehr Menschen vorbeikommen werden als an einem normalen Donnerstag. Auch wenn wir natürlich hoffen, dass die Leute auf Nummer sich gehen und sich trotz Impfung testen lassen“ sagt Roman Berk vom Testzentrum Dom auf der Komödienstraße. Einige Kneipen wie das Haus Unkelbach oder der Joode Lade fordern von ihren Gästen allerdings einen 2G+ Nachweis. Neben einem Impf- oder Genesungsnachweis muss dort auch einen aktueller, negativer Coronatest mitgebracht werden, um Feiern zu können.
Trotz dieser Regelung gibt es bisher aber keinen größeren Andrang auf die Teststellen. In der Nicolai Apotheke in Sülz braucht man eine Anmeldung, um sich testen zu lassen. Für den 11.11. sind aber kaum Anmeldungen eingegangen. Bisher seien nur Testungen für Kinder reserviert, heißt es.
Doch nicht alle Testzentren blicken entspannt auf den 11.11. Das Schnelltestzentrum Lintgasse am Heumarkt bleibt am 11.11. geschlossen. Die Furcht vor zu vielen alkoholisierten Menschen, die die Hygienemaßnahmen nicht einhalten würden sei zu groß. „Wir können die Situation nicht abschätzen und bleiben deswegen lieber geschlossen“ erklärt Mitarbeiterin Sofie Rempel. (fho)
Als getestet gilt man in Nordrhein-Westfalen ab sofort nur noch, wenn der Corona-Schnelltest oder PCR-Test höchstens 24 Stunden alt ist. Zuvor lag die Grenze bei 48 Stunden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung hervor, die seit Mittwoch gilt.
Einen entsprechend frischen Test muss man als Nicht-Geimpfte oder Nicht-Genesener überall dort vorweisen, wo die 3G-Regel gilt – also zum Beispiel in Restaurants oder beim Friseur.
Der Sessionsauftakt am 11.11. wird unter verschärften Corona-Regelungen stattfinden. Das bestätigte die Stadt Köln in einer Pressemitteilung. In einer Sondersitzung habe der Krisenstab beschlossen, dass für den 11.11. und am folgenden Wochenende in Köln die 2G-Regel gelten soll. Dies betreffe die Altstadt, das Zülpicher Viertel sowie alle Karnevalsveranstaltungen und Karnevalsfeiern in Kneipen und Gastronomie und die Veranstaltungen der Oberbürgermeisterin im Historischen Rathaus.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker äußerte sich wie folgt: „Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Viele Jecken fiebern dem 11.11. entgegen. Dafür habe ich natürlich großes Verständnis. Ebenso habe ich für die Gastronomen Verständnis, die auf Nummer sicher gehen wollen, und den 11.11. ein weiteres Mal ausfallen lassen. Es werden zahlreiche Maßnahmen seitens der Stadt, der Veranstalter und der Gastronomie ergriffen, um ein möglichst sicheres Feiern zu ermöglichen. Uns allen ist aber klar, dass es keine absolute Sicherheit geben kann.“
Reker appellierte außerdem an alle Ungeimpften, sich doch noch Impfen zu lassen: „Zu Ihrem eigenen Schutz, zum Schutz aller und um uns endlich wieder ein normales Leben zu ermöglichen.“
Zu Beginn der neuen Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln erneut deutlich gestiegen. Am Montagmorgen lag der Wert, der angibt, wie viele von 100.000 Kölnerinnen und Kölner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 185,6. Am Vortag hatte das RKI den Wert noch mit 174,4 angegeben.
Innerhalb eines Tages wurden 238 Neuinfizierte gemeldet, insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Köln 70.534 Personen in Köln infiziert. Nach RKI-Angaben sind in Köln zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die Zahl der Toten steigt somit auf 774.